textunes Pressemitteilung vom 14.10.2009

Wenn SmartPhones zu Buchläden werden, Bücher anfangen zu twittern und junge Menschen wieder lesen ...

Immer mehr Verlage veröffentlichen ihre Titel als E-Book für SmartPhones und gewinnen so eine junge und mobile Leserschaft zurück. Das Berliner Start-Up textunes hat dafür den mobilen Buchladen gelauncht, in dem durch E-Books gestöbert, diese probegelesen und direkt herunter geladen werden können – alles auf dem Handy. Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse bringt textunes den E-Books das Twittern bei und will so in sozialen Netzwerken Aufmerksamkeit für Autoreninhalte schaffen.

Zur Buchmesse 2008 veröffentlichte das Berliner Start-Up Unternehmen textunes weltweit erstmals eine Roman-Neuerscheinung parallel als E-Book für iPhone und iPod touch. Ein Jahr später vertreiben schon rund 50 Verlage ihre Inhalte als E-Book für das iPhone und andere Smartphones

"Wir wollen zusammen mit unseren Partnerverlagen ein Angebot für eine junge und mobile Leserschaft schaffen, die am Buchladen sonst vorbei geht oder keine Zeit hat, in der Buchhandlung zu stöbern. Da liegt es nahe, den Buchladen auf SmartPhones zu bringen", beschreibt Volker Oppmann, textunes-Geschäftsführer, die Idee.

Der textunes Buchladen ist eine kostenlose iPhone-Applikation, in der in Büchern gestöbert werden kann. Neuer Lesestoff kommt täglich frisch vom textunes-Server auf das iPhone und versüßt das mobile Leben. 10% des Buchs gibt es kostenlos als Leseprobe, und bei Gefallen kann der Leser die Vollversion direkt herunter laden. "Im Buchladen wird auch erst geblättert, dann gekauft – diesem Prinzip bleiben wir treu", so Oppmann. Das Angebot von textunes kommt gut an: Schon mehr als 6000 User nutzen das Angebot – Tendenz stark steigend.

Auf die Frage, welche Titel und Genres auf dem Smartphone derzeit besonders beliebt sind, antwortet Marketingchef Simon Seeger: "Kurze Texte werden gerne geladen, aber auch längere Romane, Krimis und Edutainment-Titel kommen gut an. Der Inhalt ist entscheidend. Besonders positive Erfahrungen machen wir mit E-Books, die mehr als eine reine 1:1-Übertragung der Druckausgabe sind. So integrieren wir z.B. Audioinhalte oder Video-Clips des Autors - statt eines Vorworts. Und natürlich sind  auch Comic- und Manga-Inhalte auf dem hochauflösenden Display besonders gut geeignet."

textunes setzt auf die Funktionen, die SmartPhones dank ihres hochauflösenden farbigen Displays, der Rechenkapazität und Internetanbindung ermöglichen. "Reine E-Book Lesegeräte beschränken sich derzeit auf die Wiedergabe von Text und Schwarz-Weiß-Bildern. Wir bedienen hingegen Multifunktionsgeräte, die weitaus mehr können und in unserem Alltag eine immer größere Rolle spielen", sagt Seeger.

Nun bietet textunes seinen Lesern auch die Möglichkeit, Buchinhalte über soziale Netzwerke zu versenden. So können Textstellen markiert und anschließend als Zitat verschickt oder gepostet werden. "Damit schließen wir an die Lebensgewohnheiten der jungen Online-Generation an", erklärt Volker Oppmann. "Interessante Inhalte verbreiten sich in sozialen Netzwerken wie ein Virus. Damit schaffen wir Aufmerksamkeit für Autoren und Inhalte – ganz unabhängig davon, ob sie letztendlich als E-Book oder gedrucktes Buch gelesen werden."


zur textunes App für iPhone (Link öffnet sich in iTunes)

Für kurzfristige Terminvereinbarung auf der Frankfurter Buchmesse wenden Sie sich bitte an Simon Seeger  (0163 - 6457 389)